Madonna
Eine Seite über Madonna
Sie ist Mutter, Ehefrau, Sängerin, Schauspielerin, Choreographin, Spirituelle und ebenso aufregend wie kreativ. Ihr würde man am ehesten zugestehen, sowohl Hure als auch Nonne zu sein.
Obwohl diese Dinge sich so wiedersprechen und deshalb so unerreichbar sind, ihr traut man es zu. Sie könnte diese Brücke schlagen. Überhaupt gibt es kaum etwas, dass sie nicht schaffen würde.
Aber wie macht sie das? Wieso traut man ihr so unglaublich viel zu, wieso ist sie der Inbegriff einer perfekten Frau. Sie sieht nicht aus wie eine gebeutelte Mutter aber auch nicht wie eine Frau, die seit 20 Jahrem im Showgeschäft ist.
Doch genau das ist sie.
Unglaublich, wie wandlungsfähig sie ist, unerreicht, wie bodenständig sie trotz all dem Erfolg ist. In ihrer Laufbahn hat sie nie die Erwartungen ihrer Fans enttäuscht. Wie sollte sie auch, wo sie doch stets auf der Suche nach ihrem Selbst war.
Genau wie die Fans.
Der Umstand, dass sie sich nie in eine Schublade hat pressen lassen, und niemals einer bestimmten Kategorie fest zugeordnert werden konnte macht sie in keinster Weise uninteressant oder schwieriger einzuordnen. Im Gegenteil:
Das macht sie so authentisch wie sonst kaum jemanden.
Die letzten 20 Jahre waren für sie spannend und aufregend, fast ständig konnte sie sich selbst neu inszenieren und so alles einmal ausprobieren, wovon die meisten nur träumen.
Die Erfahrung, die sie dabei sammelte macht sie heute nicht ohne Grund zu einem echten Superstar.
Was also, hat sie in 20 Jahren nun erreicht? Bis wohin hat sie es geschafft, gab es überhaupt eine Richtung?
Können wir diese Fragen überhaupt beantworten? Und wollen wir das?
Ich fürchte fast, es gibt etliche Fragen, die zu beantworten Unsinn wäre. Und um deren Antworten es eigentlich schade wäre. Ganz so wie Oliver Geissen, der unseren weiblichen Elvis neulich auf der Couch hatte und eigentlich nur langweilige Standard-Fragen auf Lager hatte.
Warum der das Glück hatte sie live erleben zu dürfen bleibt unklar.
Welche Fragen allerdings absolut Charme haben sind die, nach ihrer Persönlichkeit. Die, nach ihrer Wandlung und Verwandlung. Und alle Fragen, die über den Tellerrand hinausführen und sie als der Mensch interpretieren kann, der sie in vielen Jahren geworden ist.
Hätten wir die Möglichkeit ihr Fragen zu stellen, wir würden bewusst welche wählen, die eigentlich niemand beantworten könnte.
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